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Einführungswoche in Hattingen (Teil 1)

Azubi Gruppenbild groß

10. Juli 2018

Unser Einführungswochenende in Hattingen (Teil 1)

Hallo,

mein erster Blogeintrag soll euch einen Einblick von der Azubifahrt geben, die von unseren Ausbildern für uns „Neulinge“ organisiert wurde.

Soviel vorweg: Es waren drei mega geniale Tage. Es folgt nun mein „Reisebericht“

Tag 1:

Der Ausflug begann wie es so üblich ist in den eigenen vier Wänden. Da wir uns erst gegen Mittag in Hattingen treffen sollten, hatten wir Glück, dass wir vorher nicht arbeiten mussten. Somit fing der Tag schön ausgeschlafen an. Kurz bevor ich das Haus verlassen hatte, warf ich noch einen kurzen Blick auf die Einladung und die Packliste, die der Vorfreude wegen seit ein paar Wochen an der Pinnwand hing.

Alles gepackt - Check.

Dann konnte es losgehen und ich übertrat die Schwelle zum Hausflur, zog die Tür hinter mir zu und machte mich auf den Weg nach draußen. Dort wartete bereits meine Mitfahrgelegenheit, die wir der Umwelt zur liebe im Voraus organisiert haben. Bevor wir nun die Zieladresse ins Navi eintippten, machten wir einen kurzer Abstecher zum ortsansässigen Supermarkt. Chips und Getränke dürfen natürlich nicht fehlen. Da nun alles erledigt war, konnte die eigentliche Reise losgehen.

DUs Hattingen auf Karte

Hier mal für euch zur Info, wo Hattingen überhaupt liegt...

Ankommen und erste Eindrücke

Navi eingestellt und los ging es.

Die Fahrt zu unserem Treffpunkt, den wir zwar zuvor bis ins kleinste Detail im Internet erkundet haben, führte uns durch ein kurviges und steiles Gebiet, womit von uns keiner gerechnet hatte. Nicht zu vergleichen mit einer schönen Tour durch Dänische Naturschutzgebiete, aber dennoch schön. Nach der gemütlichen und kurzen Anreise – da Hattingen echt gut erreichbar ist – waren wir die Ersten die ankamen.. So nutzten wir  sofort die Gunst der Stunde und erkundeten sowohl die Räumlichkeiten als auch die nähere Umgebung. Unser erster Eindruck war sehr positiv und manifestierte sich auch im Laufe der drei Tage die wir dort waren. Aber dazu später mehr. Nach und nach trudelte dann auch der Rest von uns ein und wir warteten aufgeregt bis wir unsere Zimmer beziehen konnten. Wir suchten uns einen Zimmergenossen, da es sich um Zweibettzimmer handelte, und bekamen jeder einen Schlüssel. Schnell machten wir uns auf den Weg in unser Zimmer und auch hier war der erste Eindruck durchaus positiv. Bezogene Betten, saubere Fußböden, etwas zu trinken und diese genialen Mini-Pflegeprodukten die jeder aus dem Hotel kennt, nie benutzt, aber trotzdem für den Fall der Fälle mit nach Hause nimmt. Nicht zu vergleichen mit einer gewöhnlichen Jugendherberge. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, begaben wir uns zum zuvor vereinbarten Tagungsraum, wo wir dann mit dem Programm beginnen wollten. Dort angekommen, konnten wir uns alle erst richtig begrüßen und beruhigten uns von der ganzen Euphorie. 

Doch kommen wir endlich zum eigentlichen:  Dem Programm. Unsere Ausbilder hatten sich nämlich eine Menge einfallen lassen.

Ziel war es, die Gemeinschaft zu stärken und alle besser kennen zu lernen.

Teambuilding

Nachdem uns die Ausbilder uns erzählt hatten, was auf uns zukommen wird, war die Vorfreude in allen Gesichtern zu sehen. Außerdem bekamen wir alle blaue Sweater mit dem Flughafenlogo als ein kleines Willkommensgeschenk.

Wir fingen mit verschiedenen Gruppenarbeiten an und setzten uns jedes Mal nachdem wir aufgestanden waren auf einen anderen Stuhl. So entstanden nicht nur die ein oder anderen lustigen Situationen, man kam einfach mit jedem mal ins Gespräch. Dann näherte sich die erste Pause und wir gingen alle gemeinsam auf einen Snack in die Kantine, wo wir uns mit Müsli, Dextro Energy, einigen Früchten und etwas Kuchen stärkten. 

Nach der Pause ging es dann wieder zurück in den Seminarraum, in dem wir dann verschiedene Dinge auf eigene Faust erarbeiteten. Von der Ausarbeitung unseres eigenen Umgangsvertrages, bis hin zur ersten Planung des „Elterntags“ – der Tag an denen die Azubis aus dem ersten Lehrjahr ihren Eltern den Arbeitsplatz sowie den Flughafen zeigen dürfen.

Dabei wurde übrigens ganz unterschiedlich diskutiert: Vom gesitteten Brainstorming über das „wer kann am lautesten seinen Gedanken in die Gruppe schreien“ war alles dabei. Wir haben jedenfalls viel gelacht und die Zeit verging schneller als wir das erwartet haben.  Das Programm des ersten Tages näherte sich dem Ende, als unsere Ausbilder eine ganz lange Zeltstange auspackten und uns die Aufgabe gaben, die Stange in die Höhe zu heben. Leichter gesagt als getan, denn die Nummer hatte einen Haken: Wir sollten uns in einer Reihe gegenüber hinstellen und versuchen, nur mit unseren Zeigefinger die Stange gleichmäßig auf Schulterhöhe zu heben.

Die Aufgabe gilt als gescheitert, sobald ein Finger die Stange nicht mehr berührt. Und eins kann euch ich sagen: so trivial diese Aufgabe klingt, es war wirklich sauschwer!!!

Wir überlegten uns Taktik um Taktik, doch es wollte einfach nicht klappen. Ein wenig enttäuscht gingen wir dann in den „Feierabend“ bzw. zuerst noch zum Abendessen. Das war auch dringend notwendig, da die ersten Mägen anfingen zu knurren.

Von veganem Essen, dem PUR Hitmix und dem Tanz mit den Ausbildern

Wir machten uns als Gruppe auf den Weg in die Kantine wo bereits das warme Abendessen auf uns wartete. Die Kantine, die wahrscheinlich neulich erst erbaut wurde, bot eine große Vielfalt verschiedener Gerichte an. Warme Speisen, eine Salatbar, Müsli oder - ganz klassisch - Brötchen und Brot mit Aufschnitt.

Da ich im Vorfeld nicht erwähnt hatte, dass ich  Veganer bin,machte ich mir schon einige Gedanken darüber, ob es wohl auch etwas Essbares für mich geben würde. Ich wurde allerdings  positiv überrascht: Das erste Mal fand ich Auswärts auf Anhieb etwas Veganes zu essen. Es schmeckte alles sehr gut und die Auswahl an warmen und kalten Gerichten deckte selbst die ausgefallensten Lebensmittelunverträglichkeiten ab. Ein großes Lob an die Küche. Nach dem Essen saßen noch einige von uns noch gemütlich rum und unterhielten sich, andere wiederum gingen zum Pool oder entspannten sich in der Sauna

Am Abend wollten wir  uns dann noch in der hauseigenen Disco treffen um den Tag entsprechend ausklingen zu lassen. Die Musikanlage in der Disco war gut und das einzige was wir benötigen war ein Handy mit Musik. In Zeiten von W-Lan und unzähligen Musikstreaminganbietern war es also nicht so schwer, die richtige Musik zu finden. Zugegeben - zu Beginn war das alles noch etwas träge und langweilig. Es kam weder richtige Stimmung auf, noch hatten wir motivierte Tänzer unter uns. Wir Azubis saßen in der einer Ecke der Disco und unsere Ausbilder in der anderen. Es war also zwingend notwendig das Eis zu brechen, um das Potential des Abends voll auszuschöpfen. Ich nahm mir also ein Herz und bat meinen Ausbilder zum Tanz. Zur Freude aller nahm er mein Angebot an. Zum großen Spaß der anderen Azubis und Ausbilder  tanzten wir zum PUR Hitmix Disco Fox.  (einer schlechter als der andere) Das Eis war gebrochen und allmählich wagten sich immer mehr auf die Tanzfläche. So wurde es letztendlich doch noch ein wirklich gelungener Abend, an den auch noch an den darauffolgenden Tagen immer wieder zurückgedacht wurde. Nach und nach gingen wir auf unsere Zimmer und beendeten den ersten Tag.

Das war der erste Tag. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Blog-Eintrag von mir. Stay tuned ;-)...

Für eure nächste Azubi-Fahrt :-)

Der Autor

Daniel Matusiak

Daniel M. ist 19 Jahre alt und absolviert im ersten Lehrjahr am Airport eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker.

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